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Gerhard Amendt

Von Höllenhunden und Himmelswesen

Plädoyer für eine neue Geschlechter-Debatte
290 Seiten Paperback 21,90€

ISBN: 978-3-927076-67-9

Sind Männer wirklich gewalttätiger als Frauen und ist die westliche Geschichtsschreibung tatsächlich nur eine Aneinanderreihung von männlichen Gewaltakten? Werden Frauen als Opfer geboren und ist körperliche Unterlegenheit automatisch mit Gewaltlosigkeit gleichzusetzen?

Viele dieser Klischees haben sich in über 40 Jahren der Geschlechter-Debatte verselbstständigt. Mittlerweile gilt es als Gemeinplatz, dass Frauen von Geburt an stets die schlechteren Chancen im Leben haben. Diese Meinung hat Eingang in fast alle Lebensbereiche gefunden – angefangen vom Kindergarten, über die Schule bis zur Ausbildung der Pädagogen bis in die Massenmedien. Doch blickt man in die privaten Lebensverhältnisse, findet man nur wenige Beweise für eine derart feindselige Polarisierung.

Gerhard Amendt hat sich ein Forscherleben lang mit den vielfältigen Bedingungen von Partnerschaften und Generationenbeziehungen beschäftigt. Seine Erfahrungen stammen sowohl aus der Lehre und Forschung vor allem aber aus politischen Projekten. Er hält nichts von der Zwei-Fronten-These und erteilt den Diskussionen um rechtliche Bevorzugung von Frauen und der gängigen Schuldzuweisung an Männern eine klare Absage. Stattdessen will er neue Wege für Männer und Frauen aufzeigen, die gemeinsam gangbar sind. Denn im Alltagsleben ist die Teilung der Welt in „teuflische“ Männer und „himmlische“ Frauen weder realistisch, noch fördert sie ein konstruktives Miteinander.

Eine aufschlussreiche und aufweckende Analyse, die das Verharren in der einseitigen Debatte um Schuld und Sühne beenden wird.

Inhalt

Vorwort
6
Einleitung
10

„So viel Schmutz und Verschmutzung zwischen den Geschlechtern war nie“
23
Warum verharren die meisten Männer in Schweigen?
29
Die Abschaffung der Väter und wie das Böse in den Mann kommt
36
Rettet die Mütter oder das Titanicprinzip
39
Männer verlassen zuletzt das sinkende Schiff
43
„Der Hass auf die Frauen gilt eigentlich der Mutter“
47
Wie Männer auf ständige Vorwürfe reagieren
51
Verdammungsfeminismus – eine Quelle der Gewalt
53

Mythen über Männer oder Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer
59
Der erste Mythos: Scheidung macht Männer reich
62
Der zweite Mythos: Nur Männer sind gewalttätig
64
Kampagne: Gewalt kommt nicht in die Tüte – Die Bischöfen und die Bäcker
66
Kampagne „Verliebt. Verlobt. Verprügelt.“
68
Der dritte Mythos: Die bösen Buben behindern Mädchen in der Schule
70
Der vierte Mythos: Frauen erhalten weniger Lohn als Männer
72

Eine Welt der Ausnahmen – Für Frauen sollen Gesetze nicht gelten
76
Vorsorgliches Männertöten: Tötet, wenn ihr euch bedroht fühlt
76
Mehr Respekt vor Kindern, aber nicht für Jungen
84
Aus den Quellen der Ritterlichkeit schöpfen
90
Wohlmeinender Sexismus
94
Den Körper der Eltern betreten – Körper, Liebe, Doktorspiele
97
Kastration als Frauenbefreiung
103


Der totgesagte Samenvater
106
Schwangerschaftsabbruch: ein Sonderrecht zum Töten
109
Mit Sonderrechten Frauen es recht machen
114
Wie Männer ihrer Verdammnis entgegentreten
120

Schutz vor männlicher Zuvorkommenheit
121
Der Verdammungsrhetorik entkommen
126
Butterweiche Frauen und gepanzerte Männer
128
Wenn Liebe tötet!
131
Männliche Gefühlspanzerung – weibliche Gesprächigkeit
136
Frauenhäuser helfen auch Frauen nicht
141
„Die Sorge füllt einen Mann ganz aus, die Freude wird das niemals können“
146

Die Macht der Gedanken oder die Gewalt der Gedanken
152
Grüne Männer wollen keine Machos mehr sein
155
Die verweigerte Penetration: ein gewalttätiger Sexualakt
163
Das Dilemma liberaler Männer
171
Wer nichts aus sich macht, wird ausgelacht
174
Frauen begehren nicht leidenschaftlich genug
177
Die Sexualsucht der Männer macht alle Frauen stark
179

Was Männer daraus lernen müssen und Frauen nicht übersehen sollten
182
Wie soll das alles weitergehen
184
Auch Triumphalismus der Frauen ist keine Lösung
184
Politik und Wissenschaft als Konfliktbeschleuniger
187
Anmerkungen
194
Bibliografie
203