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Ikaru Verlag

Gerhard Amendt

Von Höllenhunden und Himmelswesen

Plädoyer für eine neue Geschlechter-Debatte

Sind Männer wirklich gewalttätiger als Frauen forex trading und ist die westliche Geschichtsschreibung tatsächlich nur eine Aneinanderreihung von männlichen Gewaltakten? Werden Frauen als Opfer geboren und ist körperliche Unterlegenheit automatisch mit Gewaltlosigkeit gleichzusetzen?

Viele dieser Klischees haben sich in über 40 Jahren der Geschlechter-Debatte verselbstständigt. Mittlerweile gilt es als Gemeinplatz, dass Frauen von Geburt an stets die schlechteren Chancen im Leben haben. Diese Meinung hat Eingang in fast alle Lebensbereiche gefunden – angefangen vom Kindergarten, über die Schule bis zur Ausbildung der Pädagogen bis in die Massenmedien. Doch blickt man in die privaten Lebensverhältnisse, findet man nur wenige Beweise für eine derart feindselige Polarisierung.

Gerhard Amendt hat sich ein Forscherleben lang mit den vielfältigen Bedingungen von Partnerschaften und Generationenbeziehungen beschäftigt. Seine Erfahrungen stammen sowohl aus der Lehre und Forschung vor allem aber aus politischen Projekten. Er hält nichts von der Zwei-Fronten-These und erteilt den Diskussionen um rechtliche Bevorzugung von Frauen und der gängigen Schuldzuweisung an Männern eine klare Absage. Stattdessen will er neue Wege für Männer und Frauen aufzeigen, die gemeinsam gangbar sind. Denn im Alltagsleben ist die Teilung der Welt in „teuflische“ Männer und „himmlische“ Frauen weder realistisch, noch fördert sie ein konstruktives Miteinander.

Eine aufschlussreiche und aufweckende Analyse, die das Verharren in der einseitigen Debatte um Schuld und Sühne beenden wird.


Zum Autor


Professor für Geschlechter und Generationensoziologie und Gründer des gleichnamigen Instituts an der Universität Bremen. Gründer der ProFamiliaBremen – erste Einrichtung für ambulante Schwangerschaftsabbrüche, einstiger Förderer von Frauenhäusern. Berater internationaler Gesundheitsorganisationen. Filmemacher, Autor zahlreicher Bücher wie Vatersehnsucht, Das Leben unerwünschter Kinder, Wie Mütter ihre Söhne sehen, Scheidungsväter. Gerhard Amendt ist Alt-68er und gehörte der anti 218-Bewegung an.

Inhaltsverzeichnis



Vorwort
Einleitung
„So viel Schmutz und Verschmutzung zwischen den Geschlechtern war nie“
Warum verharren die meisten Männer in Schweigen?
Die Abschaffung der Väter und wie das Böse in den Mann kommt
Rettet die Mütter oder das Titanicprinzip:
Männer verlassen zuletzt das sinkende Schiff
„Der Hass auf die Frauen gilt eigentlich der Mutter“
Wie Männer auf ständige Vorwürfe reagieren
Verdammungsfeminismus – eine Quelle der Gewalt
Mythen über Männer oder Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer
Der erste Mythos: Scheidung macht Männer reich
Der zweite Mythos: Nur Männer sind gewalttätig
Kampagne: Gewalt kommt nicht in die Tüte – Die Bischöfen und die Bäcker
Kampagne „Verliebt. Verlobt. Verprügelt.“
Der dritte Mythos: Die bösen Buben behindern Mädchen in der Schule
Der vierte Mythos: Frauen erhalten weniger Lohn als Männer
Eine Welt der Ausnahmen – Für Frauen sollen Gesetze nicht gelten
Vorsorgliches Männertöten: Tötet, wenn ihr euch bedroht fühlt
Mehr Respekt vor Kindern, aber nicht für Jungen
Aus den Quellen der Ritterlichkeit schöpfen
Wohlmeinender Sexismus
Den Körper der Eltern betreten – Körper, Liebe, Doktorspiele
Kastration als Frauenbefreiung
Der totgesagte Samenvater
Schwangerschaftsabbruch: ein Sonderrecht zum Töten
Mit Sonderrechten Frauen es recht machen
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Wie Männer ihrer Verdammnis entgegentreten
Schutz vor männlicher Zuvorkommenheit
Der Verdammungsrhetorik entkommen
Butterweiche Frauen und gepanzerte Männer
Wenn Liebe tötet!
Männliche Gefühlspanzerung – weibliche Gesprächigkeit
Frauenhäuser helfen auch Frauen nicht
„Die Sorge füllt einen Mann ganz aus, die Freude wird das niemals können“
Die Macht der Gedanken oder die Gewalt der Gedanken
Grüne Männer wollen keine Machos mehr sein
Die verweigerte Penetration: ein gewalttätiger Sexualakt
Das Dilemma liberaler Männer
Wer nichts aus sich macht, wird ausgelacht
Frauen begehren nicht leidenschaftlich genug
Die Sexualsucht der Männer macht alle Frauen stark
Was Männer daraus lernen müssen und Frauen nicht übersehen sollten
Wie soll das alles weitergehen
Auch Triumphalismus der Frauen ist keine Lösung
Politik und Wissenschaft als Konfliktbeschleuniger
Anmerkungen
Bibliografie
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